Wer auf Zehenspitzen steht, steht nicht fest; wer mit gespreizten Beinen geht, kommt nicht voran. Wer sich selbst zeigt, wird nicht erleuchtet; wer sich für recht hält, wird nicht offenbar; wer sich rühmt, hat kein Verdienst; wer sich brüstet, bleibt nicht lange bestehen. Vom Standpunkt des Weges aus sind sie wie überflüssige Speise und überflüssige Glieder. Alle Dinge verabscheuen sie; darum weilt der Weise nicht bei ihnen.
Tiefe Reflexion
Worum geht es in diesem Kapitel?
Es warnt vor Überheblichkeit und dem Drang, sich hervorzutun. Wahre Stärke liegt in Bescheidenheit und Natürlichkeit.
Was hat das mit mir zu tun?
Ich werde daran erinnert, dass mein Streben nach Anerkennung oft kontraproduktiv ist. Es ist besser, im Stillen zu wirken.
Was soll ich heute tun?
Heute werde ich eine Aufgabe ohne Erwartung von Lob erledigen und mich auf die innere Zufriedenheit konzentrieren.
He who stands on his tiptoes does not stand firm; he who stretches his legs does not walk (easily). (So), he who displays himself does not shine; he who asserts his own views is not distinguished; he who vaunts himself does not find his merit acknowledged; he who is self-conceited has no superiority allowed to him.
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Wer auf Zehenspitzen steht, steht nicht fest; wer mit gespreizten Beinen geht, kommt nicht voran. Wer sich selbst zeigt, wird nicht erleuchtet; wer sich für recht hält, wird nicht offenbar; wer sich rühmt, hat kein Verdienst; wer sich brüstet, bleibt nicht lange bestehen. Vom Standpunkt des Weges aus sind sie wie überflüssige Speise und überflüssige Glieder. Alle Dinge verabscheuen sie; darum weilt der Weise nicht bei ihnen.
Meine Reflexion
Was inspiriert dich an diesem Kapitel? Wie wirst du es anwenden?