Kapitel 23
Seltenes Reden folgt der Natur
Original
希言自然。故飘风不终朝,骤雨不终日。孰为此者?天地。天地尚不能久,而况于人乎?
故从事于道者,道者同于道,德者同于德,失者同于失。同于道者,道亦乐得之;同于德者,德亦乐得之;同于失者,失亦乐得之。信不足焉,有不信焉。
故从事于道者,道者同于道,德者同于德,失者同于失。同于道者,道亦乐得之;同于德者,德亦乐得之;同于失者,失亦乐得之。信不足焉,有不信焉。
Übersetzung
Seltenes Reden folgt der Natur. So währt ein Sturmwind nicht den ganzen Morgen, und ein Platzregen nicht den ganzen Tag. Wer tut dies? Himmel und Erde. Selbst Himmel und Erde können nicht ewig währen, wie viel weniger der Mensch? Darum, wer dem Weg folgt, der ist eins mit dem Weg; wer der Kraft folgt, der ist eins mit der Kraft; wer die Verlorenheit sucht, der ist eins mit der Verlorenheit. Wer eins ist mit dem Weg, den empfängt der Weg freudig; wer eins ist mit der Kraft, den empfängt die Kraft freudig; wer eins ist mit der Verlorenheit, den empfängt die Verlorenheit freudig. Mangel an Vertrauen erzeugt Misstrauen.
Tiefe Reflexion
Worum geht es in diesem Kapitel?
Es zeigt, dass Stille und Zurückhaltung natürlicher sind als laute Worte. Alles Extreme vergeht schnell, und wir sollten uns dem Weg anpassen, nicht gegen ihn ankämpfen.
Was hat das mit mir zu tun?
Ich erkenne, dass ich oft zu viel rede oder mir Sorgen mache. Das Kapitel ermutigt mich, mehr zu vertrauen und weniger zu kontrollieren.
Was soll ich heute tun?
Heute werde ich eine Stunde lang bewusst schweigen und nur zuhören, um die Stille zu erfahren.
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Meine Reflexion
Was inspiriert dich an diesem Kapitel? Wie wirst du es anwenden?