Dieses Kapitel beschreibt das Dao als eine unerschöpfliche Leere, die allem zugrunde liegt. Es glättet Gegensätze und fügt sich ins Alltägliche, bleibt aber unsichtbar und ewig.
Key Concepts
Das Tao
Leere
本源
Cite This Chapter
Laozi, Tao Te Ching, Chapter 4, "Die Leere des Dao", laotzu.ai: https://www.laotzu.ai/de/chapters/4/
Classical Chinese, translation, and AI reflection are shown separately; cite this chapter URL for references.
Das Dao ist leer, doch in seiner Wirkung erschöpft es sich nie. Tief ist es, wie der Ursprung aller Dinge. Es stumpft die Schärfe, löst die Verstrickungen, mildert das Licht, vereint sich mit dem Staub. Verborgen und doch gegenwärtig. Ich weiß nicht, wessen Kind es ist; es scheint vor dem Schöpfer zu sein.
Tiefe Reflexion
Worum geht es in diesem Kapitel?
Dieses Kapitel beschreibt das Dao als eine unerschöpfliche Leere, die allem zugrunde liegt. Es glättet Gegensätze und fügt sich ins Alltägliche, bleibt aber unsichtbar und ewig.
Was hat das mit mir zu tun?
Es erinnert mich daran, dass wahre Stärke in der Leere und Anpassungsfähigkeit liegt, nicht im Zwang oder in der Härte. Ich kann lernen, Konflikte zu lösen, ohne zu kämpfen.
Was soll ich heute tun?
Heute übe ich, in einer schwierigen Situation nicht zu reagieren, sondern erst zu beobachten und dann sanft zu handeln.
The Tao is (like) the emptiness of a vessel; and in our employment of it we must be on our guard against all fulness. How deep and unfathomable it is, as if it were the Honoured Ancestor of all things! We should blunt our sharp points, and unravel the complications of things; we should attemper our brightness, and bring ourselves into agreement with the obscurity of others. How pure and still the Tao is, as if it would ever so continue! I do not know whose son it is. It might appear to have been before God.
AI Modern
Das Dao ist leer, doch in seiner Wirkung erschöpft es sich nie. Tief ist es, wie der Ursprung aller Dinge. Es stumpft die Schärfe, löst die Verstrickungen, mildert das Licht, vereint sich mit dem Staub. Verborgen und doch gegenwärtig. Ich weiß nicht, wessen Kind es ist; es scheint vor dem Schöpfer zu sein.
Meine Reflexion
Was inspiriert dich an diesem Kapitel? Wie wirst du es anwenden?